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Bami und Nasi kommen eigentlich aus dem asiatischen Raum. Dass es auch in den Niederlanden so bekannt ist, hat einen Grund: Im heutigen Indonesien hatten die Niederländer Kolonien. So kamen sie auch mit der dortigen Küche in Verbindung und haben einiges übernommen, weil sie auf den Geschmack kamen. In NL meint man mit Nasi gekochten Reis, in Indonesien hingegen gebratenen.
Wer schonmal in sehr kleinen niederländischen Orten war, dem ist vielleicht auch aufgefallen, dass es oft selbst dort indonesische/asiatische Restaurants gibt.

Die Niederländer verstehen was davon, aus diesen Gerichten fettige, aber leckere Snacks zu zaubern. ;-)

Eine Nasischijf (Nasischeibe) besteht aus Nasi und einer Panierschicht drumherum. Es gibt auch die Bamischijf (Bamischeibe). Hier handelt es sich bei der Füllung nicht um das asiatische Reisgericht Nasi Goreng, sondern um das Nudelgericht Bami Goreng.
So läuft die Produktion ab: Nasi bzw. Bami werden gekocht und durch Kräuter angereichert. Diese Masse wird dann in ca. 7 cm lange "Würste" geformt, sodass sie die gewünschte runde Form bekommen. Anschließend werden sie in Scheiben geschnitten und paniert. Schließlich werden diese kurz anfritiert und dann eingefroren. In den Snackbars werden die Nasi- und Bamischrijfen weiter fritiert und finden dann den Weg zum hungrigen Kunden.

Viereckige Bamischeiben gibt es auch. Sie werden Bamiblok genannt.

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